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1. Jobampel (Stern)Die Jobampel, die das Magazin Stern jedes zweite Jahr herausgibt, zeigt durchwachsene Aussichten für Politikwissenschaftsstudenten: Die Zahl der Erstsemester ist weiter stark rückläufig (5.815) . Im Durchschnitt liegt die Erfolgsquote der Ersteingeschriebenen bei gut 35% . Statistisch gesehen brauchten Politologen 11 Semester bis zum Abschluss. Die Hälfte der Studienanfänger waren 2006/07 in Bachelorstudiengängen eingeschrieben und diese legen erste Abschlußzeiten von unter sieben Semestern vor. Absolventen
Erwerbstätige
Arbeitslose
Quelle: http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/539568.html?fb=20
2. Informationssystem Studien- und ArbeitswahlArbeitsmarktDas Informationssystem Studienwahl und Arbeitsmarkt kommt demgegenüber bei Berufsaussichten für Politikwissenschaftler mit einem weitaus positiveren Ergebnis daher: „Günstiger fällt das Bild bei der Gesamtzahl der arbeitslosen Politologen aus: Die Zahl der Arbeitslosen ist auf insgesamt 870 gefallen (Tiefstand). Auch hier betreffen Veränderungen der Arbeitslosenzahl die Gruppe der unter 35-Jährigen verhältnismäßig stärker. Auch hier hat sich im Jahr 2007 das Niveau - folgt man einer Auswertung nach Zielberuf - noch leicht erhöht. Vor dem Hintergrund des absoluten Rückgangs ist dieser Anteilswert auf jeden Fall noch zu relativieren. Der Faktor 'Sucharbeitslosigkeit' ist hier nicht zu vernachlässigen.
BerufsverbleibÜber den Berufsverbleib von Politologen liegen bisher keine aussagefähigen Studien für das gesamte Bundesgebiet vor. Neben den Berufsfeldern im öffentlichen Bereich (Forschung, Bildungseinrichtungen, Verbände, Parlamente, Parteien) finden sich für Politologen im Bereich der privaten Dienstleistungen beispielsweise die Tätigkeitsfelder Medien, Unternehmensberatung, Stadtentwicklungsgesellschaften und Banken. Die Bandbreite der Beschäftigungsmöglichkeiten zeigt bei einer an der Universität Hamburg erstellten Verbleibsstudie für die Absolventen ein breites Tätigkeitsspektrum. Das Gesamtfazit dieser Studie ist bemerkenswert: Knapp 90 % der befragten Absolventen empfinden ihren beruflichen Werdegang als erfolgreich (Raschke / Butz, vgl. IBZ, S. 42). Mit einer Promotion, die bei den Politikwissenschaftlern zwischen zwei und fünf Jahren dauert, lassen sich die Karrierechancen deutlich steigern, sagt Jesse: »Die Promotion ist ein Aushängeschild, mit dem sich begabte, ehrgeizige Absolventen von der Masse abheben.« Knapp 25 Prozent der Studenten entscheiden sich für das Lehramt und arbeiten später als Lehrer und es kommt durchaus auch vor, dass Politikwissenschaftler Politiker werden. Im Bundestag sitzen derzeit 28 Absolventen des Fachs zwischen 584 Kollegen, die etwas anderes gelernt haben.
3. Bundesagentur für ArbeitDie Bundesagentur für Arbeit hat in der Broschüre Arbeitsmarktinformationen für Sozialwissenschaftliche Berufe (Soziologie und Politikwissenschaft) Ergebnisse verschiedener Studien zusammengefasst. Die zentralen Erkenntnisse der Studie sind:
Soft SkillsDie am häufigsten genannten Soft Skills in Stellenanzeigen für Sozialwissenschaftler sind folgende:
ZusatzqualifikationenEine Analyse der verlangten Basiskenntnisse und Erfahrungen hat zu folgenden Ergebnis geführt:
Wichtigste ArbeitgeberBei der Untersuchung der wichtigsten Arbeitgeber für Sozialwissenschaftler hat sich herausgestellt, dass "klassische Arbeitgeber" für Politikwissenschaftler nicht einmal die Hälfte aller Arbeitsplätze bieten: Hochschulen, Öffentlicher Dienst, Vereine, Entwicklungsorganisationen, Stiftungen und Verbände machen zusammen 40,4% aus. Die Privatwirtschaft macht demnach mit knapp 60% den deutlich größeren Teil aus, allen voran Agenturen mit 13,8% und die Medienbranche mit 11,5%.
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Daten und Fakten

