Home Erfahrungsberichte Parteipolitik
Geschäftsführer bei Partei PDF Drucken E-Mail

Alter:

31

Abschluss (Fächer, Ort/Zeit):

M.A., Politik (HF), Amerikanistik und Vergl. Kulturwissenschaft (NF), alles Uni Regensburg

Studienzeitraum (Semester):

WS 00/01 – SS 06 (10 Semester)

Praktika (während Studium und danach):

  • BMW, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • John Kerry for President, 2004
  • Bill Richardson for Governor, 2008

Zusatzqualifikationen:

  • Reserveoffizier
  • Führerschein

Vorherige Arbeitsstellen:

heller & partner, PR-Beratung, Trainee

Gegenwärtige Tätigkeit/Beruf/Branche:

Landesgeschäftsführer der Jungen Union Bayern und Referatsleiter in der CSU-Landesleitung;

Branche: Politik und Parteien.

Wie lange haben Sie nach Ihrem Abschluss nach einer Anstellung gesucht?

6 Wochen

Beschreiben Sie bitte kurz die derzeitigen Tätigkeitsbereiche.

  • Planung, Organsiation und Durchführung politischer Events (Wahlkampfs, Kundgebungen, Kampagnen)
  • Politisches Verbandsmanagement
  • Inhaltliche und organisatorische Zuarbeit für 8 Abgeordnete der JU Bayern
  • Leitung des Referats Jugendpolitik und des Landessekretariats der JU Bayern

Welche Ihrer Qualifikationen haben Ihrer Meinung nach den Ausschlag für Ihre Anstellung gegeben?

  • Erfahrung in der politischen Geschäftsführung/ Verbandsmanagement
  • Kampagnenerfahrung im In- und Ausland
  • Leistungsbereitschaft

Welche Skills raten Sie zu erwerben, um einen einfachen Berufseinstieg zu gewährleisten?

  • Mindestens zwei, besser drei Praktika in einem Berufsfeld, das einen interessiert, mit einem gewissen „roten Faden“
  • Möglichst schon während des Studiums nebentätig in einem Feld arbeiten, in dem man Qualifikationen erwirbt (journalistisch, politische Tätigkeit, auch freiwillige Verbandarbeit etc.)
  • Schon während der Schlussphase des Studiums festlegen, welches Berufsfeld man anpeilt (Journalismus, Staatliche Tätigkeit in Ministerien, Abgeordnetenbüro/Parlament, Politikberatung. Agenturtätigkeit, Verbände, Parteien, Erwachsenenbildung, Stiftungen, Forschung)
  • Und folgendes einsehen:

1. Nicht jeder kommt ins Auswärtige Amt (braucht auch nicht),
2. „Unbedingte politische Neutralität“ ist eine Lebenslüge – es gibt keine „gute“ Politik (z.B. Außenpolitik) und „schlechte“ Politik (z.B. Parteipolitik),
3. „In die Wirtschaft“ zu gehen, ist auch für Politikwissenschaftler möglich, aber nicht die Regel und sollte deshalb nicht die einzige Hoffnung während des Studiums sein.
4. Der Stellenmarkt der SZ bietet nichts für Berufsteinsteiger aus der Politikwissenschaft - also keine Zeit damit verschwenden, außerdem frustet es nur.
5. Jeder kriegt einen Job. Sogar einen, der einem gefällt. Es dauert beim Geisteswissenschaftler evtl. einige Wochen/Monate länger als bei anderen, weil die Berufsbilder weniger standardisiert sind.


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